Donnerstag, 16. April 2015

[Buchrezension] Tommy Krappweis - Mara und der Feuerbringer

Mara ist ein pubertäres Mädchen mit Tagträumen, die von ihren Klassenkameradinnen deswegen gehänselt wird. Ihre Mutter ist eine Wicca, die den ganzen Tag mit Bäumen redet oder seltsames Zeug kauft, das nicht hält was es verspricht und Wucherpreise hat, was ihr das Leben auch nicht einfacher macht, denn ihr Vater hat ihre Mutter deswegen auch sitzen lassen. Eines Tages spricht sie ein Zweig an und erzählt ihr, dass sie eine Spákona ist, eine Litilvölva, oder zu deutsch: kleine Seherin. Sie soll die Ragnarök verhindern. Sie soll was?

Sonntag, 12. April 2015

BlogBattle #11 - Vergissmeinnicht

Ich muss noch meine Blumen gießen. Mache ich vielleicht nachher, aber wie es kommt werde ich es trotzdem vergessen, vielleicht weil es keine Vergissmeinnicht nicht. Auf meine Schlumbergeras bin ich stolz, die ich selbst gekreuzt und aus Samen gezogen habe. Aber bis heute weiß ich nicht, welche Farbe die Blüten haben, da sie noch nicht blühten. Möglichweise rot, gelb oder weiß, oder alles gemischt. Weiterhin abwarten und Tee trinken, denn einige Jahre haben die kleinen Pflänzchen auch schon auf dem Buckel. Einfacher wäre da ein Vergissmeinnicht, hellblau punkt.

Sonntag, 29. März 2015

BlogBattle #9 - Körperkult

Ich weiß es nicht, ob ich alleine so denke, oder viele andere auch, oder ob es sich im Gleichgewicht hält. Die freie Körperkultur kommt mir als erstes in den Sinn. Da ich in der DDR geboren bin, muss ich zum FKK natürlich auch irgendeine Beziehung haben. Und ich geb es sogar zu, bis zu meiner Pubertät, ja ich war da auch mal drin, regelmäßig nackt am Strand gelegen zu haben. Wie das dann so ist, sind da Eltern und ab und zu auch mal Mädels aus der eigenen Schule, denen man sich jetzt nicht als Adonis zeigen muss, obwohl Adonis zu damaliger Zeit ein wenig übertrieben war, da ich etwas unvorteilhaft gepolstert war. Hat sich ja dann mit der Zeit gelegt.
Auch heute bin ich diesem Kult nicht abgeneigt, nur dass es mittlerweile sehr selten wird, selbst mit Badehose schaffe ich es außerhalb von Urlaub kaum noch, mich an den Strand zu legen, aber wenigstens in den Pool ab und an. Was natürlich an FKK-Stränden weniger toll ist, ist das Volk der Gaffer, die sich dann mit Fernglas hinsetzen und Leute beobachten, aber bis jetzt hat noch keiner mich beobachtet, was wohl vorwiegend an meinem Geschlecht liegen mag. Da sind junge Damen eher das Objekt der Begierde, denn diese betreiben oft auch einen Körperkult an sich.
Irgendwie kommen jetzt hier ähnliche Thesen wie zum Schönheitspost an die Oberfläche, da es ja auch ein wenig mit Körperkult zusammenhängt. Da will man so schlank sein wie die Supermodels und kein Gramm Fett am Körper haben, egal wie es dem Körper dann geht. Idealgewicht maximal 40 kg und das bei 1,70 m Körperhöhe und da es immer noch nicht genug ist, darf nirgens am Körper auch nur eine Unebenheit sein, jedes Haar wird entfernt, außer am Kopf, denn das sähe ja auch noch beschissener aus. Da die Haut immer noch zu viele Unregelmäßigkeiten im Aussehen hat, wird alles übermalt, damit der selbe Farbton von der Stirn bis zum Zehnagel ist, Comic-Figur lässt grüßen, fehlt nur noch die schwarze Kontur, aber das wird bei 3-dimensionalen Objekten doch etwas schwerer.
Der Gaffer kann ja ein Foto machen und die Kontur darauf nachmalen, sieht bestimmt witzig aus, aber das will der sicherlich nicht und das Mädel fühlt sich dann auch nur in eine bestimmte Form gepresst, was vielleicht doch eigentlich ihr Ziel war? Eine Körperkontur als Körperkult? Er schaut die konturlose Gestalt an, so wie sie Gott sich selbst geschaffen hat.
Kult am freiem Körper, Kult an der Perfektion des Körpers, Kult der Körperteile. Wer kennt sie nicht? Die Fußfetischisten. Ich gehöre nicht dazu, aber gepflegte Füße können schon toll aussehen. Meistens sehe ich sie aber nicht, da in meiner normalen Blickhöhe keine Füße herumlaufen, was auf die meisten Menschen zutrifft, aber bei mir wegen der etwas höheren Bauart, doch eher beim Beobachten der untersten Körperteile, Probleme im Rücken verursachen kann. Da schau ich doch lieber auf die Haare, die sehe ich sehr oft. Ich bin der Meinung, Frauen müssen langes Haar tragen, Männer können. Ich selbst trug es auch mal länger, aber das schon seit vielen Jahren nicht mehr und heute ist die Frisur etwas kürzer, aber immer noch mehr als der Durchschnitt und die Mädels stehen drauf, zumindest die, die es mir sagten.
Nackter Kopf mag ich überhaupt nicht, besonders weil sich ein bestimmter Teil der Gesellschaft damit ziert, aber auch so wirkt es irgendwie leer. Ich weiß, dass es einfacher zu pflegen ist. Ist nackig rumlaufen auch, da man keine Wäsche waschen muss und sich auch nicht umzuziehen braucht. Aber man zieht sich gerne was an, außer man ist an bestimmten Stränden, wo dann auch schon mal bekannte Bundeskanzlerinnen herumlaufen. Da will ich dann lieber gar nicht sein, schlimm genug, dass dieses eine uralte Bild seit Sonntag in meinem Kopf herumschwirrt.


Euer Wetterschaf

PS: Meine Bewertungen werden etwas später eintrudeln, aber noch in der neu geregelten Zeitspanne. Meine jüngere Uroma feiert heute ihren 92. Ehrentag und da muss ich natürlich dabei sein. ☺
PPS: Nächste Woche setze ich aus, (außer das Thema ist so, dass ich das bis Montag fertig kriege, aber das glaube ich nicht).

Meine Mitstreiter:
Schakal
Ichigo
PAL
Mary
Chelsea
Justine
Lord

Sonntag, 22. März 2015

BlogBattle #8 - Jogurtkultur

Jogurt ist schon ein uraltes Kulturgut. Die alte Kultur der Maracuyas (kurz Mayas) entwickelte vor Tausenden von Jahren dieses leckere Erzeugnis aus Früchten, die mit ein wenig weißen Saft vermengt werden, welcher wiederum aus Tieren stammt, die eine violette Färbung aufweisen und mühsam frisches Gras fressen. Putzige Tierchen, gibt es auch als Plüschtiere, allerdings kann man aus diesen keinen weißen Saft gewinnen, da sie nur aus Plüsch sind. Die echten Tiere sind allerdings ein paar Nummern größer, haben extrem lange Hälse mit sieben Halswirbeln, mit denen sie an die hohen Paranussbäume herankommen, die bis zu 40 Meter und höher wachsen. Diese Tiere nennt man übrigens Maracuh, Mehrzahl Maracuhya und stammen vom Marabuh ab; ihr Nachfolger heißt dann sicherlich Maraduh, aber das ist nur eine Vermutung.


Freitag, 20. März 2015

Anfang für Frühling und anderen Dingen

Die letzten Jahre hat das ja mit dem Wetter auf der Welt nicht ganz so hingehauen, Winter fielen bei uns nahezu komplett aus und die Sommer sind auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Der vegetative Frühling setzt schon im Februar oder gar Januar ein und löst direkt den regnerischen Herbst ab. Doch damit soll erstmal wieder Schluss sein, denn heute Vormittag wurde das Wetter neugestartet, damit es wieder einwandfrei funktioniert.

Donnerstag, 19. März 2015

Magische Lettern - F wie Frühling

Eigentlich gerade voll der falsche Moment, denn draußen sieht es nicht so frühlingshaft aus, wie auch, denn der Frühling beginnt ja erst Morgen. Jeder erwartet hier jetzt Bilder von blühenden Pflanzen, doch ein Blick nach draußen verrät, dass die Frühblüher sich allmählich verkrochen haben, und die Tulpen noch nicht so weit sind. Also gibt es mal wieder Bilder aus dem Archiv, die den Frühling zeigen, aus einer Zeit, wo für mich auch Frühling ist, nicht wie jetzt am Ende des Winters, auch wenn das Wetter demnach nicht so aussieht. Gestern war den ganzen Tag lang strahlender Sonnenschein. ☺

Sonntag, 15. März 2015

BlogBattle #7 - Zombie-Apokalypse

Die Schreckensvorstellung für besondere Abende. Nichts ahnend sitzt man in der Stube, schaut fern und denkt an die morgige Arbeit, die im Garten wartet, denn es ist ja schließlich Wochenende. Draußen auf der Weide ist ein kaum hörbares "Mäh" von den Schafen vernehmbar, aber sie scheinen beunruhigt. Ein Unruhestifter ist unter ihnen, also guckt man nach und merkt, dass sie wieder ruhiger werden, als sie die Anwesenheit ihres Schäfers spüren, doch der bemerkt nicht, dass ein Schaf fehlt, nämlich "Flocki", das kleine Lamm. 
Drinnen vorm Fernseher, beruhigt über den nutzlosen Inhalt darin, der die Hirnzellen zum Absterben animiert, hört der Schäfer das leise, niedliche "mäh" von Flocki, seinem Lieblingslamm, es steht im Flur und fängt auch schon mit dem Scharren an der Tür an. Der Schäfer steht auf, öffnet die Tür und sieht nur noch wie Flocki mit gefletschten Zähnen auf ihn zuspringt...

Freitag, 13. März 2015

Ab zur LBM

Morgen wird auch mal das Schaf bei der Leipziger Buchmesse vorbeischauen, vielleicht sieht man sich.☺


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 11. März 2015

Wenn ich ein Tourist wär - Oranienbaum

"If I was a tourist", so wie der eigentliche Titel des Projektes heißt, wurde von Paleica und Andreas ins Leben gerufen und rufte jeden Interessierten auf, sich am 8. März seine Kamera zu schnappen und Fotos von seiner Heimat zu machen, als wäre man selber ein Tourist. Nein hier kommt jetzt nicht Dessau, denn da wohne ich seit fast 20 Jahren nicht mehr, aber in der östlich gelegenen Doppelstadt mit dem sperrigen Namen, Oranienbaum-Wörlitz. Ich könnte natürlich was von meinem Dorf zeigen, das bis vor 4 Jahren noch eigenständig war und kein Ortsteil, aber da gibt es außer Acker nichts zu sehen, also machte ich mich die paar Kilometer zu Fuß auf den Weg in die größere der beiden Städte, nach Oranienbaum, im Volksmund Ranjnboom, oder im normalen Sprachgebrauch O'bum.


Orangenbaum auf dem Markt mit Schloss im Hintergrund.

Montag, 9. März 2015

70 Jahre Bombardierung Dessaus - Wer ist schuld?

Sieben Dekaden und 2 Tage liegt es zurück, dass die Alliierten ihren Bombenteppich auf Dessau abwarfen und über 90% der Innenstadt zerstörten. Hunderte Opfer gab es und die Stadt brauchte Jahre für den Wiederaufbau. Heutzutage macht sich das fast nur noch an der fehlenden Altstadt und an einem Denkmal auf dem Ehrenfriedhof bemerkbar. Einen Trauermarsch gibt es seit einigen Jahren noch, der von dunkelgekleideten Menschen praktiziert wird, die vorwiegend schwarze Flaggen tragen, auf denen Städtenamen in deutscher Schrift stehen.