Donnerstag, 21. Mai 2015

Explodierende Motoren gegen monotonen Alltag eines Prüfstandsingenieurs

Meine Post-Liste wird länger, also wäre es Zeit diese abzuarbeiten, aber irgendwie will das zur Zeit nicht so wirklich. Da ruft ständig im Hintergrund das blöde Gewissen, dass man den Beleg noch fertig machen muss, oder das Protokoll für das Dieselmotorkennfeld abgeben muss... und natürlich auch überhaupt erst einmal machen. Die Klausuren kommen mit argem Tempo auch immer näher, auch wenn es aus heutiger Sicht noch über 1 Monat sind, bis zur ersten Klausur in Verbrennungsmotoren 2. Aber wie ich das aus der Erfahrung her kenne, könnte es bald schon Morgen sein, dass da der Termin ist, man braucht nur abzuwarten und Tee trinken.

Sonntag, 10. Mai 2015

BlogBattle #15 - Sonne

Ach wie schön, die Sonne scheint, allen ist es zu warm, weil ihnen der Schweiß von der Rübe läuft. Die Armen. Ich sitze gemütlich in meinem kühlem Raum und schaue nach draußen, wo es warm ist. So eine Sonne ist schon ein prächtiges Teil. Früher dachten Leute, es sei eine riesige leuchtende Gaskugel, die im Raum umherschwirrt, na so ein Schmarn. In Wahrheit ist die Sonne nur ein billiger G-Stern mit ein wenig Masse. G-Stern, was ist das? Nur eine Klassifizierung der Sterne. Da die damaligen Sternengucker keine Ahnung vom Alphabet hatten ist die Reihenfolge der Klassen so: O B A F G K M. Gibt es sogar Merksätze dafür. Einer der international erfolgreichsten ist wohl "Oh, be a fine girl and kiss me." hat aber gar nichts damit zu tun. Ein recht lokal beschränkter, nämlich auf unseren Astrokurs bezogen, ist "Ohne Bier arbeitet Frau ganz kurz mit." und hat auch nicht viel mehr mit Sternen zu tun. Gibt es wohl nicht. Mein Merksatz dafür ist ein wenig kürzer und ist nur für gewiefte Leute, nämlich "Obafgkm"; lässt sich sogar ganz okay aussprechen.

Montag, 4. Mai 2015

Frühling in Magdeburg oder der Rosa Baum

Ende April geht doch der Frühling erstmal richtig los. In der Landeshauptstadt blühen dann die rosa Bäume, um die Blütenblätter einige Wochen später wieder abzuwerfen. Die ersten Bilder entstanden im Zwielicht und sind deshalb nicht optimal.

Der Rosa Baum in seiner Pracht 

Sonntag, 3. Mai 2015

BlogBattle #14 - Gift

Diese Woche hat es mich erwischt. Wie ein tödliches Gift ist es durch jede mögliche Ritze gekrochen, um sich in meine Atemwege einzunisten. Viel zu machen, gibt es da nicht. Man könnte mit einer Gasmaske umher laufen, oder sich in hermetisch verriegelten Räumen aufhalten, bis der Sauerstoff weggeatmet ist, unter Wasser leben sollte auch helfen, aber so lässt es sich auf Dauer nicht leben, im Falle von Wasser, nicht länger als ein paar Minuten. Profis sind da etwas besser trainiert und können vielleicht sogar den gesamten Frühling unter Wasser bleiben, bis diese Seuche wieder von alleine verschwindet.

Sonntag, 26. April 2015

BlogBattle #13 - Melancholie

Die Vorhänge sind zugezogen, die Tür abgeschlossen, ja keinem einen Einblick gewähren. Die Lautsprecher sind volle Kanne aufgedreht  und es ertönt kein harter Rock, verrückte Technobässe oder stotternder HipHop, sondern melancholische Klänge von Ben Folds, einer der wenigen Musiker, die ich schon live hörte.

Sonntag, 19. April 2015

BlogBattle #12 - Phobie

Phobie, Angst; ich hatte einst einen Post über meine Ängste, der ungefähr ein Jahr zurückliegt, aber wegen zu persönlicher Sache, nicht mehr öffentlich verfügbar ist. So leid es mir auch tut, werde ich den Inhalt dieses einen Postes nicht hier hineinschreiben, denn genauso gut könnte ich den alten Post einfach wieder veröffentlichen, aber nö. Vielleicht habe ich Angst? Vielleicht auch nicht. Ich gebe hier auch zu, dass ich auch an schwächeren Formen der volksbekannten Akrophobie leide und sogar ein wenig an Enochlophobie. Kann auch ein wenig an meiner Misanthropie liegen.

Donnerstag, 16. April 2015

[Buchrezension] Tommy Krappweis - Mara und der Feuerbringer

Mara ist ein pubertäres Mädchen mit Tagträumen, die von ihren Klassenkameradinnen deswegen gehänselt wird. Ihre Mutter ist eine Wicca, die den ganzen Tag mit Bäumen redet oder seltsames Zeug kauft, das nicht hält was es verspricht und Wucherpreise hat, was ihr das Leben auch nicht einfacher macht, denn ihr Vater hat ihre Mutter deswegen auch sitzen lassen. Eines Tages spricht sie ein Zweig an und erzählt ihr, dass sie eine Spákona ist, eine Litilvölva, oder zu deutsch: kleine Seherin. Sie soll die Ragnarök verhindern. Sie soll was?

Sonntag, 12. April 2015

BlogBattle #11 - Vergissmeinnicht

Ich muss noch meine Blumen gießen. Mache ich vielleicht nachher, aber wie es kommt werde ich es trotzdem vergessen, vielleicht weil es keine Vergissmeinnicht nicht. Auf meine Schlumbergeras bin ich stolz, die ich selbst gekreuzt und aus Samen gezogen habe. Aber bis heute weiß ich nicht, welche Farbe die Blüten haben, da sie noch nicht blühten. Möglichweise rot, gelb oder weiß, oder alles gemischt. Weiterhin abwarten und Tee trinken, denn einige Jahre haben die kleinen Pflänzchen auch schon auf dem Buckel. Einfacher wäre da ein Vergissmeinnicht, hellblau punkt.

Sonntag, 29. März 2015

BlogBattle #9 - Körperkult

Ich weiß es nicht, ob ich alleine so denke, oder viele andere auch, oder ob es sich im Gleichgewicht hält. Die freie Körperkultur kommt mir als erstes in den Sinn. Da ich in der DDR geboren bin, muss ich zum FKK natürlich auch irgendeine Beziehung haben. Und ich geb es sogar zu, bis zu meiner Pubertät, ja ich war da auch mal drin, regelmäßig nackt am Strand gelegen zu haben. Wie das dann so ist, sind da Eltern und ab und zu auch mal Mädels aus der eigenen Schule, denen man sich jetzt nicht als Adonis zeigen muss, obwohl Adonis zu damaliger Zeit ein wenig übertrieben war, da ich etwas unvorteilhaft gepolstert war. Hat sich ja dann mit der Zeit gelegt.

Sonntag, 22. März 2015

BlogBattle #8 - Jogurtkultur

Jogurt ist schon ein uraltes Kulturgut. Die alte Kultur der Maracuyas (kurz Mayas) entwickelte vor Tausenden von Jahren dieses leckere Erzeugnis aus Früchten, die mit ein wenig weißen Saft vermengt werden, welcher wiederum aus Tieren stammt, die eine violette Färbung aufweisen und mühsam frisches Gras fressen. Putzige Tierchen, gibt es auch als Plüschtiere, allerdings kann man aus diesen keinen weißen Saft gewinnen, da sie nur aus Plüsch sind. Die echten Tiere sind allerdings ein paar Nummern größer, haben extrem lange Hälse mit sieben Halswirbeln, mit denen sie an die hohen Paranussbäume herankommen, die bis zu 40 Meter und höher wachsen. Diese Tiere nennt man übrigens Maracuh, Mehrzahl Maracuhya und stammen vom Marabuh ab; ihr Nachfolger heißt dann sicherlich Maraduh, aber das ist nur eine Vermutung.