Sonntag, 28. Februar 2016

Mit der Kirche ums Dorf

Ein knapper Monat verging, als ich nach ein wenig Planung, ein 1000 MU Feld mitten in Magdeburg setzte, was im Inneren einer Großstadt nicht selbstverständlich ist. Der Traum vom großen Feld über einer Großstadt, der natürlich schon länger schlummerte wurde ausgesprochen und im Nullkommanix standen die Planungen dafür. Genug Leute zusammenkriegen, Schlüssel sammeln und genau planen, wer wo was macht, steht alles in der Hand des Operators.

Freitag, 15. Januar 2016

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz an meiner Uni

Vor einer Woche erhielt ich eine Einladung zu einer öffentlichen Vorlesung, die meist eher unwichtig sind. Aber als ich dann las, dass Herr Schulz dort sei, dachte ich mir, dass man sich das mal anhören könnte, auch wenn ich nicht der größte Fan von ihm bin, obwohl er menschlich sehr nett zu sein scheint. Was hat er denn zu sagen, nachdem was in Europa in den letzten Monaten alles los war/ist? Flüchtlinge kommen in Scharen, Terroranschläge nehmen wieder die Zahlen an, wie sie vor gut 30 Jahren waren, als es noch Terrorgruppen innerhalb Europas gab, die Wirtschaft in der EU und der Zusammenhalt der Länder. 
Also machte ich mich heute Morgen eine halbe Stunde vor Beginn zum Hörsaal und beobachtete die ganzen Menschenmassen, die in die gleiche Richtung strömten. Hinter mir kam ein schwarzer Mercedes S-Klasse mit Belgier Kennzeichen, dem ich noch ausweichen musste, denn sonst dürfen da keine Autos langfahren. Vorm Hörsaal angekommen, rennen dann die ganzen Kamerateams zu dem Auto und belagern den EU-Parlamentspräsidenten.


Dienstag, 22. Dezember 2015

Feliz Navidad!

Um wenigstens ein kurzes Lebenszeichen auf meinem Blog von mir zu geben, schreibe ich euch diesen kurzen Text, zwischen Last Christmas und Diesem Weihnachten. Eigentlich dachte ich, dass ich die Tage vor Weihnachten, wenn ich bei meinen Eltern bin, ein wenig Lust und Zeit zum Bloggen finde, aber die Zeit ist auf das Minimalste beschränkt und die Lust passt irgendwie auch nicht, so wie die letzten Wochen, wie ihr vielleicht bemerkt habt. Mein Studium ist nun in der letzten Runde und in der familiären Ecke ist es nicht ruhiger geworden, sondern eher gegenteilig. Hoffen wir auf ein angenehmes Weihnachtsfest am Heiligabend, da ja ein Mitglied leider nicht kommen kann. :(
Morgen darf ich endlich Kekse backen und ich werde sie alle alleine aufessen. Na gut, ich gebe euch was ab, wenn ihr vorbei kommt.

Ein frohes Weihnachtsfest wünscht euch das Wetterschaf und präventiv schonmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr!!

Montag, 16. November 2015

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Irgendwie habe ich es geahnt, dass es dazu kommt. 
Wie sicherlich jeder mitbekommen, waren am Freitag Abend in Paris mehrere grässliche Anschläge mit vielen Toten und laut Medienberichten, hat sich der IS dazu schuldig gesprochen. So wie andere Leute, Menschen oder Gruppierungen verurteile ich diese Anschläge auch, aber ist unsere westliche Welt so unschuldig? Wie allgemein bekannt wird der Islamische Staat vorwiegend durch die großen Ölstaaten wie Saudi-Arabien und so, finanziert, die wiederum die engsten Freunde der USA und auch für uns den größten Handelspartner in Sachen Rüstungsindustrie darstellen. Ich finde es bisweilen gut, dass wir (noch) nicht direkt im Nahen Osten mitmischen, aber solange wir Waffenlieferant des IS sind, wenn auch indirekt, kann es doch nie zu Frieden kommen.

Samstag, 24. Oktober 2015

Linsensuppe, Yammi!

Ich esse ja sehr gerne Linsensuppe, oder eigentlich Eintopf, wie es richtig heißen sollte. Und da ich gerne koche, lasse ich es mir nicht nehmen, ab und zu mal einen Topf voll Linsen zu kochen. Natürlich schmeckt das dann auch lecker. Schwer ist es auch nicht und benötigt auch nicht viele Zutaten, aber ganz wichtig dafür sind Linsen. Ob sie rot oder braun sind, spielt keine Rolle. Dazu habe ich mir ein Pack Suppengrün geholt, wo standardmäßig Karotten, Sellerie, Porree und Petersilie drinnen ist. Da ich kein Speck, Schinken, oder anderes fleischiges Zeug zum vorher Anbraten hatte, war der Eintopf komplett vegetarisch, beziehungsweise sogar vegan. Zusätzlich kamen noch Kartoffeln und zwei Zwiebeln ins Spiel.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Er ist wieder da!

Na wer wohl! Das Wetterschaf. Einige Zeit abgegrenzt vom Leben, bewegte ich mich zwischen alten Gemäuern und frischem Gemüse und nutzte die Zeit, um die ganzen Spiele zu zocken, die keine Internetverbindung benötigen. Für draußen sein, war es auch nicht das beste Wetter. Ich würde sogar behaupten, dass es die ganze letzte Woche durchgeregnet hat. Die Flüsse sind nun wieder angeschwollen und Elbe und Mulde haben ihre offenen Geheimnisse wieder vor neugierigen Blicken verborgen. Mein Auto mochte diesen Dauerregen ganz besonders. Haufenweise Zündaussetzer wegen Wasser an den Zündkerzen und der Schreck, als unter der Motorhaube Dampf hervorstieg, der aber zum Glück nur auf das ganze Wasser, das im Motorraum sich ansammelte und verdampfte, zurückzuführen war. Nach einer halben Stunde waren dann die ganzen Problemchen wieder weg.

Montag, 21. September 2015

Die Flucht vorm Mähdrescher - Ein Wetterschaf in Gefahr

Nichts ahnend radelte ich nach Hause, als von links ein Mähdrescher den Acker verließ, um auf den Radweg zu fahren. Ich wollte ihn rauslassen, damit er keinen hinderlichen Radfahrer vor sich habe. Jedoch bestand der Drescher darauf, dass ich vorbeifuhr. In der Hoffnung, dass die riesige Maschine in die Richtung fährt, aus der ich kam, fuhr ich vorbei und trat kräftig in die Pedale, blickte zurück und sah, wie der Mähdrescher sich in meine Richtung aufmachte, Vollgas gab und seine Werkzeuge anstellte. Ich floh so schnell ich konnte, doch das Fahrzeug kam immer näher.

Samstag, 19. September 2015

Neulich an der anhaltisch-preußischen Grenze

Nichts ahnend, radelte ich den Radweg entlang mit einem Blick links auf den Acker und rechts in den Wald, bis ich diesen Stein sah. Er stand da so etwas im Wald hinein und meinte H.A.D. zu mir. Ich fand ihn ganz hübsch, wie er dort mit seiner Mooskappe zwischen den Pflanzen stand. Schließlich habe ich ein Schritt in die preußische Provinz Sachsen gewagt, um das K.P. lesen zu können und bin danach ganz schnell wieder nach Anhalt-Dessau gesprungen. Man weiß ja nie. ☺


Freitag, 18. September 2015

Pflaumenmus

Flaums, wenn man es kurz aussprucht. Da waren einfach so viele Pflaumen beziehungsweise Zwetschgen übrig, dass ich mir gesagt habe, einfach mal Pflaumenmus selber zu machen. Einen Tag in Zucker einweichen lassen und dann ab damit in die Röhre... Warten. Gewürze rein, ich glaube, dass weniger auch gereicht hätte und zum Schluss das Ganze noch kleinmachen mit einem Stabmixer. In Gläser fertig.
Schmeckt hervorragend und sieht sogar sehr gut aus. ☺ Wer jetzt ein genaues Rezept erwartet, wird Pech haben. Ich habe mich auch nur im Internet grob informiert und dann selbst ausprobiert.


Euer Wetterschaf

Dienstag, 15. September 2015

Claus Vaske - Nicht totzukriegen

Nicole und Tom sind seit 12 Jahren verheiratet, aber so richtig spritzig ist ihr Liebesleben nicht mehr. Tom ist zum Arbeitstier geworden und widmet seine wenige Freizeit lieber seinem Oldtimer. Nicole, in einer Werbeagentur oder so tätig, pflegt ihre zahlreichen Begonien oder lässt sich von ihrem Labrador MacLeod besabbern. Eines Tages redet Nicole mit ihrer besten Freundin Maryam, die Anwältin ist, über Toms mittlerweile sehr lange Arbeitszeiten. Geht er fremd? Niemals, ist Nicole der Meinung. Doch ein wenig Schnüffeln verhilft ihr zur Erkenntnis, dass es eine Yvonne gibt. Maryam, die auf Scheidungen spezialisiert ist, schlägt ihr ein paar Möglichkeiten vor, wovon Mord mit die beste Entscheidung ist, denn ihr Arbeitgeber ist Toms bester Freund.